Kassem

Kassem Taher Saleh

Über mich

Ich bin Kassem, 29 Jahre alt und ich bin Bundestagsabgeordneter der sächsischen Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis 159 Dresden-Süd im 20. Deutschen Bundestag.

Ich bin dort Obmann im Ausschuss Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Klima und Energie und im Ausschuss für Menschenrechte.

About me

Meine Biografie

Von Beruf bin ich Bauingenieur. Vor meiner Wahl habe ich als Bauleiter für eine Dresdner Baufirma gearbeitet. Neben meiner Leidenschaft für das Bauingenieurwesen, begleitet mich Politik bereits mein Leben lang.

Alle meine Stationen & Erfahrungen sind in meinem Lebenslauf ausführlich aufgelistet.

  • Ich bin 1993 in Zakho (Irak) geboren.
  • In Plauen im wunderschönen Vogtland habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht, dort habe ich auch 2013 die Allgemeine Hochschulreifen am "BSZ Anne-Frank“ erlangt.
  • Nach meinem Abitur studierte ich Bauingenieurwesen an der TU Dresden mit einem Auslandsaufenthalt an der Universidad de Cantabria, Santander in Spanien.
  • Nach meinem Diplom habe ich von Februar 2021 bis September 2021 als Bauleiter für eine Dresdner Baufirma gearbeitet und ein Bauprojekt in Hamburg betreut.
  • Ende September 2021 bin ich über den vierten Listenplatz von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen in den 20. Deutschen Bundestag eingezogen.

Im Bundestag

  • Im Bundestag bin ich Obmann im Ausschuss Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen
  • Außerdem bin ich stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Klima und Energie und im Ausschuss für Menschenrechte
  • Mehr zu meinen Themen im Bundestag findet ihr im Bereich Im Bundestag.

Transparenz

Es ist mir wichtig einen Überblick über die Einkünfte, die ich als Abgeordneter bekomme bzw. die Ausgaben, die für meine Tätigkeit vom Bundestag übernommen werden, zu geben! Diesen Überblick gibt es auf meiner Transparenz-Seite.

Engagement

Mein Heranwachsen und meine Jugend in Plauen waren besonders prägend für mich. Ich spielte leidenschaftlich gern Fußball beim 1. FC Wacker Plauen – beim Fußballspielen machte ich Erfahrungen, die gut die duale Realität Sachsens und Deutschlands widerspiegeln. Wo andere oft abstrakt von irgendwelchen Rechten und Nazis reden, habe ich am eigenen Körper erfahren, was es heißt, vorbestrafte Nazis auf dem Platz wiederzusehen und rassistisch von ihnen beleidigt zu werden. Auf der anderen Seite gibt es im Sport zahlreiche Initiativen, Organisationen und Vereine, die sich für ein offenes und gerechteres Sachsen einsetzen. Diese Erfahrungen finden sich in einer meiner politischen Grundüberzeugungen wieder – das rechte Gefahrenpotential in Deutschland muss endlich ernst genommen werden und unsere Demokratie nachhaltig gestärkt und gestützt werden. Es war mir nie genug, diese Erkenntnis nur theoretisch zu haben, weswegen ich mich in Plauen aktiv in diversen Ehrenämtern einbrachte. So agierte ich z.B. als Schülersprecher, Schiedsrichter und Dolmetscher. In Dresden war ich Mitbegründer der Initiative „Die Anderen“, einem Netzwerk für von Rassismus betroffenen Menschen in Dresden, das politische Veränderung anstoßen möchte. Außerdem engagierte ich mich bei „DresdenPostkolonial“ und arbeitete ehrenamtlich beim Sächsischen Flüchtlingsrat e.V. als Dolmetscher. Zudem bin ich heute Alumnus der START-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung.

So bin ich in die Politik gekommen

Während meines Studiums verdichtete sich mein politisches Engagement, weswegen ich 2019 der Partei Bündnis 90/Die Grünen beitrat. Durch mein Stipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung war ich bereits mit grünen Themen vertraut. Während meiner Bundestagskandidatur und auch darüber hinaus in meinem Abgeordneten-Dasein war und werde ich von Brand New Bundestag unterstützt, einer zivilgesellschaftlichen Graswurzelorganisation, die progressive Kandidat*innen unterstützt.

Und zusammengefasst?

Dresden, Sachsen und Deutschland sind meine Heimat. Genauso ist es die Heimat von vielen Menschen mit Migrations- und Diskriminierungserfahrung, geflüchteten Menschen oder Nichtakademikerkindern. Obwohl das so viele Menschen sind, wird diese Gruppe politisch kaum repräsentiert, weder in Sachsen, noch in Deutschland. Ich bin eine Stimme für diese Menschen im Bundestag. Ich mache Politik mit frischen Wind aus Sachsen.